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	<title>Mein Magenband - Endlich abnehmen mit einem Magenband</title>
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	<description>Adipositas-Behandlung in Deutschland</description>
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		<title>Adipositas bei Männern: besondere Komplikationen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 10:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Frechen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein ordentlicher Bauch macht ordentlich Eindruck – das glauben viele übergewichtige Männer. Dabei kann die Ansammlung von schädlichem Fett zu Testosteronmangel und damit zu Muskelabbau, Depressionen und Erektionsstörungen führen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein ordentlicher Bauch macht ordentlich Eindruck – das glauben viele übergewichtige Männer. Dabei kann die Ansammlung von schädlichem Fett zu Testosteronmangel und damit zu Muskelabbau, Depressionen und Erektionsstörungen führen.</strong></p>
<p>Der aktuelle österreichische Ernährungsbericht legt eindeutige Zahlen vor: 17 % der männlichen Auszubildenden sind übergewichtig, bei 13 % wurde sogar Fettleibigkeit diagnostiziert. Sorgen bereitet es ihnen nicht: Die Hälfte der übergewichtigen jungen Männer sind mit sich und ihrem Gewicht einverstanden.</p>
<p>Für die deutschen Männer liegen noch bedenklichere Zahlen vor: 66% von ihnen leiden an Übergewicht oder Adipositas. Sie sind es auch, die vom Schlafapnoe-Syndrom betroffen sind – neben Begleiterscheinungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes. Bei der Schlafapnoe setzt beispielsweise nachts durch Schnarchen der Atem aus, wodurch die ausreichende Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff nicht mehr gewährleistet ist.</p>
<p>Michael Zitzmann ist in der Universität Münster als Endokrinologe tätig. Er hat beobachtet, dass Männer die Tendenz haben, ihr Übergewicht zu verharmlosen. Ein stattlicher Bauch gelte immer noch als eine Art Statussymbol. Sie fühlten sich mit Bauch als ganzer Kerl, während Frauen schon seit Jahrzehnten sich mit dem schlanken Schönheitsideal der Werbebranche auseinandersetzen müssten. Dadurch würden sie eher auf ihre Figur und ihr Gewicht achten.</p>
<p>Gesundheitsbewußtsein setzt bei Männern oft erst bei starken Beschwerden ein. Dazu gehören auch Probleme mit dem Liebesleben: Der große Bauchumfang bedeutet eine Ansammlung von schädlichem Fett, das bei Männern zu einem sinkenden Testosteronspiegel führen kann &#8211; mit dem Effekt, dass vermehrt Erektionsstörungen, Depressionen und Muskelabbau auftreten.</p>
<p>Zitzmann empfiehlt, männlichen Patienten Testosteron zuzuführen, um die negativen Konsequenzen des niedrigen Hormonspiegels auszugleichen. Diese Behandlung ist selbstredend nur ein kleiner Baustein in einer ganzheitlichen Therapie, die auf gesunde, kalorienarme Ernährung und Bewegungsprogramme setzt.</p>
<p>Quellen:<br />
 www.ka-news.ratgeber/gesundheit/Übergewicht, 25. 5.2011<br />
www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit, 19.5.2011</p>
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		<title>Adipositas – Hilfe schon vor der Geburt und nach der OP</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 09:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Frechen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Weltweit sind sich die Ärzte darüber im Klaren, dass Adipositas mittlerweile Ausmaße einer Pandemie hat, d.h. zur Volkskrankheit auf allen Kontinenten wurde. Betroffenen wird umfassende Unterstützung angeboten: Schon im Mutterleib und nach bariatrischen Operationen, wie dem Einsetzen eines Magenbandes, Magenballons, oder einer Magenbypass-OP.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Weltweit sind sich die Ärzte darüber im Klaren, dass Adipositas mittlerweile Ausmaße einer Pandemie hat, d.h. zur Volkskrankheit auf allen Kontinenten wurde. Betroffenen wird umfassende Unterstützung angeboten: Schon im Mutterleib und nach bariatrischen Operationen, wie dem Einsetzen eines Magenbandes, Magenballons, oder einer Magenbypass-OP.</strong></p>
<p>300 Millionen Fälle von Adipositas werden weltweit gezählt. Die Erkrankten haben einen Body-Mass-Index von über 30, leiden nicht nur an Übergewicht, eingeschränkter Beweglichkeit und sozialen Problemen, sondern auch an Folgeerkrankungen wie Diabetes, Gicht, oder Herz-Kreislauf-Problemen. Die Krankenkassen tragen auch schwer am Gewicht ihrer adipösen Versicherten – und die Betroffenen selbst wünschen sich einen langfristig erfolgreichen Plan, ihre Krankheit in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Es ist möglich, schon früh mit der Prophylaxe zu beginnen. Wenn Schwangere darauf achten, nur maßvoll zuzunehmen, schützen sie ihr Kind vor einer möglichen Adipositas-Erkrankung. Umgekehrt können schlanke Frauen, Kinder mit einer Neigung zu starkem Übergewicht zur Welt bringen, wenn sie während der Schwangerschaf kräftig zunehmen. Das Institute of Medicine in Washington empfiehlt eine Gewichtszunahme von maximal 18 kg, wenn der BMI der Schwangeren 18,5 nicht übersteigt. Bei einem BMI von bis zu 24,9 sollten nur 16 kg zugelegt werden, bei einem BMI von bis zu 29,9 maximal 11,5 kg und bei einem BMI von über 30 höchstens 9 kg.</p>
<p>Der Glaube, Frauen müssten in der Schwangerschaft für zwei essen, ist längst überholt, die Risiken sind bekannt. Ist ein Mensch erst einmal an Adipositas erkrankt ist, erlebt er häufig einen Teufelskreis aus Diät, Gewichtszunahme und wieder Diät.  Wenn Bewegungsprogramme und eine ärztlich begleitete Ernährungsumstellung keine nachhaltige Veränderung bewirken, dann hilft manchmal nur die sogenannte bariatrische Chirurgie, die bei Adipositas zum Einsatz kommt. </p>
<p>Nach dem Einsetzen eines Magenballons, Magenbandes oder nach einer Magenbypass-OP ist es notwendig, die Aufnahme der Nahrung in kleinen Schritten wieder aufzubauen. Magen und Darm stellen sich nur langsam auf die neuen Verhältnisse ein. Da kann die richtige Nahrung kurzfristig Übelkeit und Erbrechen verhindern und langfristig dafür sorgen, dass die Patienten mit all den Nährstoffen versorgt werden, die sie für ihre Gesundheit brauchen.</p>
<p>Der Verband der Deutschen Diätassistenen (VDD) hat einen Leitfaden herausgegeben, in dem Adipositas-Patienten sich über die richtige Ernährung vor und nach der OP informieren können. Der Leitfaden ist zu beziehen über den VDD – Deutscher Bundesverband e.V., Susannastrasse 13 in 45136 Essen. </p>
<p>Quellen:<br />
www.heute.de vom 14.04.2011<br />
Internet-Newsletter der Deutschen-Ärzte Zeitung vom 2. Mai 2011<br />
www.aerztezeitung.de vom 18.05.2011<br />
Ärzte-Zeitung vom 10.05.2011</p>
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		<title>Adipöse Kinder – wie kann ihnen geholfen werden?</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 09:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Frechen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Kinder leiden an starkem Übergewicht. Um ihnen nachhaltig helfen zu können, ist es sinnvoll, zuerst einen Blick auf die Ursachen ihres hohen Gewichts zu werfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Immer mehr Kinder leiden an starkem Übergewicht. Um ihnen nachhaltig helfen zu können, ist es sinnvoll, zuerst einen Blick auf die Ursachen ihres hohen Gewichts zu werfen.</strong></p>
<p>Das deutsche Gesundheitssystem bringt schätzungsweise 17 Milliarden Euro dafür auf, Adipositas und die damit einhergehenden Erkrankungen zu behandeln. In Deutschland leiden etwa 16 Millionen Menschen an der Krankheit. Und unter den deutschen Kindern und Jugendlichen findet man mittlerweile schon 16 % Übergewichtige und 6% Adipöse.</p>
<p>Hinter diesen nüchternen Zahlen verbergen sich individuelle Schicksale. Die Professorin Martina de Zwaan leitet die Psychosomatische und Psychotherapeutische Abteilung des Uniklinikums in Erlangen. Sie weist auf die psychische Belastung hin, die Adipositas mit sich bringt. Die Patienten machten immer wieder Versuche, ihr Übergewicht abzubauen, scheiterten aber an dem Jo-Jo-Effekt. Es gäbe daher eine um 55% höhere Wahrscheinlichkeit, dass Betroffene an Depressionen erkrankten. Und depressive Menschen wiederum würden mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von 58%  zu Fettleibigkeit neigen. Das ist ein Teufelskreis, der nur durch psychologische Betreuung durchbrochen werden könnte.</p>
<p>Mögliche Ursachen für Adipositas sind nicht nur übermäßige Kalorienzufuhr und eine depressive Grundstimmung, sondern auch Mangel an Bewegung, der oft darauf zurückzuführen ist, dass Erwachsene und Kinder stundenlang vor Computer oder Fernseher sitzen. Auch der soziale Status der Eltern und deren eigenes Gewicht entscheiden oft darüber, ob ihre Kinder adipös werden. Wenn Mütter in der Schwangerschaft stark zunehmen und ihre Kinder nicht stillen, neigen diese später auch häufig zu Übergewicht.</p>
<p>Was tun? &#8211; Es gibt schon zahlreiche Programme in Kindergärten und Schulen, die auf Vorbeugung setzen. Diese zielen vor allem auf Ernährungsberatung und haben keine hohe Erfolgsquote. Es ist sinnvoller, schon Schwangere darauf hinzuweisen, welche Risiken mit einer starken Gewichtszunahme einhergehen. Denn aus dicken Kindern werden meistens auch dicke Erwachsene. Dieses Wissen kann Müttern helfen, ihr Essverhalten entsprechend zu steuern.</p>
<p>In London ist schon jeder zweite Erwachsene übergewichtig und etwa jedes fünfte zehn- oder elfjährige Kind adipös. Das britische Gesundheitsministerium appelliert an die Hausärzte, in ihren Praxen entsprechend aufzuklären. Die Hausärzte  verweisen auf die jüngsten Kürzungen im Gesundheitsetat, durch die sie Beratungsangebote zum Thema Ernährung streichen mussten. – Bleibt zu hoffen, dass in Deutschland weiterhin auf genaue Ursachenforschung und Vorbeugung gesetzt wird.</p>
<p>Quellen:<br />
wz newsline – Westdeutsche Zeitung vom 26. April 2011<br />
Ärzte Zeitung vom 10.05.2011</p>
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		<title>„Adipositas: Neues aus Grundlagenforschung und Praxis“</title>
		<link>http://www.mein-magenband.de/adipositas-neues-aus-grundlagenforschung-und-praxis.html</link>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 10:35:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Frechen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts erforschen die Rolle der Hormone beim Entstehen von Adipositas. Die Zwillinge Mirliauntas haben den Weg von schlanken, sportlichen Menschen, die an Adipositas erkranken und wieder gesund werden, selbst erlebt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts erforschen die Rolle der Hormone beim Entstehen von Adipositas. Die Zwillinge Mirliauntas haben den Weg von schlanken, sportlichen Menschen, die an Adipositas erkranken und wieder gesund werden, selbst erlebt.</strong></p>
<p>Professor Jens Brüning ist Professor am Max-Planck-Institut und untersucht dort die Rolle von Insulin und Leptin bei der Nahrungsaufnahme. Der menschliche Körper vollbringt jeden Tag die Leistung, die Menge der aufgenommenen Nahrung an den tatsächlichen Energieverbrauch anzupassen. Bei den meisten Menschen halten sich Kalorienzufuhr und –verbrauch in einem gesunden Gleichgewicht. Bei manchen Menschen bewirkt eine verringerte Kalorienzufuhr aber keine dauerhafte Gewichtsabnahme.</p>
<p>Die eineiigen Zwillinge Kosta und Philipp Mirlauntas wuchsen mit der gesunden Mittelmeerkost ihrer halbitalienischen Mutter auf, trieben kraftraubende Sportarten wie Fußball, Handball und Rugby und erreichten so Traummasse wie 95 kg bei 1,82 m bzw. 1,87 m. Als die jungen Männer ins Berufsleben einstiegen, den Sport an den Nagel hängten und begannen, sich schnell und ungesund zu ernähren, stieg ihr Gewicht langsam aber stetig. Weder diverse Diäten, noch ein Aufenthalt in einer Fastenklinik brachten nachhaltige Ergebnisse. Kosta wog schließlich 200kg (BMI 60) und Philipp 185 kg (BMI 53).</p>
<p>Beide entschlossen sich schließlich zu einem chirurgischen Eingriff, um den Teufelskreis zu durchbrechen. Philipp wiegt heute unter 100 kg und joggt regelmäßig. Sein Bruder Kosta hat 115 kg auf den Rippen und plant, noch weitere 20 kg abzunehmen. Ausschlaggebend für die Entscheidung war der richtige Zeitpunkt und der Anspruch an sich selbst: Noch waren Zucker- und Cholesterinwerte in Ordnung. Sie wollten ihre Gesundheit und Lebensqualität nicht weiter aufs Spiel setzen.</p>
<p>Was war beim Stoffwechsel der sportlichen Zwillinge geschehen? Beginnt ein Mensch zuzunehmen, produziert das ansetzende, weiße Fett Leptin.  Eine höhere Leptinmenge signalisiert dem Hypothalamus (steuert die vegetativen Funktionen des Körpers), dass die aufgenommene Menge an Nahrung ausreicht und die Essensmenge reduziert werden kann. Adipöse Menschen leiden unter einer übermäßigen Zunahme von Fett. Viel davon bewirkt auch viel Leptin, aber leider wird dieses Signal an den Hypothalamus „überhört“. Obwohl das Signal „Essen reduzieren“ an die Schaltzentrale gesendet wird, bewirken andere Hirnfunktionen, dass Menschen weiter zugreifen, sei es in geselliger Runde, sei es bei besonders schmackhaftem Essen. Das liegt unter anderem am Insulin, das zusammen mit dem Leptin sämtliche Vorgänge im Gehirn steuert. Beide Hormone beeinflussen maßgeblich die Nahrungsaufnahme.</p>
<p>Die neuen Erkenntnisse vom Einfluss der Hormone auf das Wechselspiel von Energieverbrauch und Energieaufnahme werden in Zukunft in der medikamentösen Behandlung von Adipositas eine größere Rolle spielen. Dann kann Menschen wie Kosta und Philipp vielleicht schon früher und effizienter bei der Kontrolle ihres Gewichts geholfen werden.</p>
<p>Quellen:<br />
Ärzte-Zeitung online vom 06.05.2011<br />
Stern.de vom 03.04.2011</p>
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		<title>Nach Magenband-OP Absetzen von Insulin oft gut möglich</title>
		<link>http://www.mein-magenband.de/nach-magenband-op-oft-kein-insulin-mehr.html</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 07:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Frechen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Adipositas-Patienten, die einen BMI (Body-Mass-Index) von über 40 kg/m2 aufweisen, kommen für eine Magenband-Operation infrage. Durch das Einsetzen eines Magenbandes wird die Fläche des Magens so entscheidend reduziert, dass Adipositas-Patienten erheblich an Gewicht verlieren. Ein kleinerer Magen signalisiert schneller ein Sättigungsgefühl. Bei einer sogenannten Liposuktion wird das überschüssige Fett lediglich abgesaugt. Wenn der Adipositas-Patient nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Adipositas-Patienten, die einen BMI (Body-Mass-Index) von über 40 kg/m2 aufweisen, kommen für eine Magenband-Operation infrage. Durch das Einsetzen eines Magenbandes wird die Fläche des Magens so entscheidend reduziert, dass Adipositas-Patienten erheblich an Gewicht verlieren. Ein kleinerer Magen signalisiert schneller ein Sättigungsgefühl.</p>
<p>Bei einer sogenannten Liposuktion wird das überschüssige Fett lediglich abgesaugt. Wenn der Adipositas-Patient nach einer Magenband-OP aber selbst seine Nahrung reduziert, verändert sich mit der Zeit auch sein Stoffwechsel – und das unabhängig von der Menge des verlorenen Übergewichts. Diese Veränderung des Stoffwechsels hat maßgebliche Vorteile. </p>
<p>Häufig leiden Adipositas-Patienten auch an Diabetes. Wenn sich deren Stoffwechselsituation verbessert, kann u. U. auf Insulingaben verzichtet werden. Es hat sich gezeigt, dass Diabetes-Patienten, die regelmäßig Insulin spritzen mussten, auf orale Antidiabetika umsteigen konnten, oder eine entsprechende Nahrungsumstellung das Insulin-Spritzen überflüssig machen konnte. Andere Diabetes-Patienten, die mit oralen Antidiabetika behandelt wurden, konnten ganz auf Diabetesmedikamente verzichten. </p>
<p>Eine Magenband-OP geht, wie jede Operation, mit Risiken einher. Bei jedem einzelnen Adipositas Patienten gilt es daher abzuwägen, ob dieser Eingriff das richtige Mittel der Wahl ist. In die Entscheidung einfließen sollten die Erkenntnisse, dass die Adipositas-Chirugie mittelbar die Situation von Diabetes-Patienten erheblich verbessert. Wie sich gezeigt hat, profitieren die Patienten nach einer solchen OP von einem verbesserten Stoffwechsel und sie können in der Folge Anitidiabetika reduzieren oder sogar ganz weglassen.</p>
<p>Quelle:<br />
Von Prof. Hellmut Mehnert in der Ärztezeitung</p>
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