Einziges reversibler Eingriff

Das Magenband

Das Magenband ist ein verstellbarer Silikonring, der laparoskopisch (minimal-invasiv) um den oberen Teil des Magens gelegt wird. Es entsteht ein kleiner Vormagen mit ca. 20–30 ml Fassungsvermögen. Dieser füllt sich bei fester Nahrungsaufnahme schnell und löst ein frühzeitiges Sättigungsgefühl aus.

40–50%

Übergewichtsverlust im Durchschnitt

30–60 Min.

OP-Dauer

100%

Reversibel – jederzeit entfernbar

Wie funktioniert das Magenband?

Das Band wird mit einem Schlauch an einem Port verbunden, der unter der Haut des Bauchbereichs liegt. Durch Einspritzen von Kochsalzlösung in diesen Port kann die Bandenge jederzeit ohne weiteren Eingriff angepasst werden – zu eng eingestellt können Beschwerden entstehen, bei richtiger Einstellung ist optimales Sättigungsgefühl möglich.

Vorteile des Magenbandes

Reversibel: Das Band kann jederzeit entfernt werden – der Magen bleibt vollständig erhalten.
Einstellbar: Die Bandenge wird individuell und regelmäßig angepasst.
Minimal-invasiv: Laparoskopischer Eingriff, kurze Heilungszeit.
Kein Darmverlust: Im Gegensatz zum Magenbypass wird kein Darm umgangen.

Für wen ist das Magenband geeignet?

Das Magenband ist geeignet für Patienten mit einem BMI über 35 (oder über 30 mit Begleiterkrankungen), bei denen konservative Maßnahmen keinen ausreichenden Erfolg gebracht haben. Es ist besonders geeignet für Patienten, die Wert auf Reversibilität legen oder die einem eingreifenderen Verfahren gegenüber skeptisch sind.

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