Die beste vorbeugende Maßnahme, um Komplikationen nach dem Einsetzen des Magenbandes zu vermeiden, ist das richtige Essverhalten. Zu große Nahrungsmengen oder eine zu eng eingestellte Öffnung können zu einer unerwünschten Aufdehnung des Vormagenbereichs führen.
Bandverrutschen (Slippage)
Das Band kann sich verlagern, sodass ein größerer Magenbereich über dem Band liegt. Symptome sind Erbrechen und Sodbrennen. Kann durch erneuten Eingriff korrigiert werden.
Magenwanderosion
Sehr selten: Das Band kann in die Magenwand einwachsen. Erfordert eine chirurgische Entfernung.
Port-Probleme
Der Zugangport unter der Haut kann sich drehen oder undicht werden. Einfach korrigierbar.
Aufdehnung des Vormagensäckchens
Entsteht durch zu große Nahrungsmengen. Die Bandenge muss angepasst werden und das Essverhalten verbessert.
Reflux
Bei zu enger Einstellung kann Sodbrennen auftreten. Lösung: Bandweitung.
In erfahrenen Adipositaszentren ist die Rate schwerwiegender Komplikationen sehr gering. Regelmäßige Nachsorge und korrektes Essverhalten sind die wichtigsten Faktoren für einen komplikationsfreien Verlauf.
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