Weltweit sind sich die Ärzte darüber im Klaren, dass Adipositas mittlerweile Ausmaße einer Pandemie hat, d.h. zur Volkskrankheit auf allen Kontinenten wurde. Betroffenen wird umfassende Unterstützung angeboten: Schon im Mutterleib und nach bariatrischen Operationen, wie dem Einsetzen eines Magenbandes, Magenballons, oder einer Magenbypass-OP.
300 Millionen Fälle von Adipositas werden weltweit gezählt. Die Erkrankten haben einen Body-Mass-Index von über 30, leiden nicht nur an Übergewicht, sondern auch an den Folgeerkrankungen wie Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Herzerkrankungen und Gelenkproblemen.
Neuere Forschungen zeigen, dass die Weichen für das Adipositas-Risiko eines Kindes bereits im Mutterleib gestellt werden. Das Ernährungsverhalten der Mutter während der Schwangerschaft, ihr eigenes Körpergewicht und ihr Stoffwechsel beeinflussen die epigenetische Programmierung des Kindes.
Schwangere Frauen mit starkem Übergewicht sollten daher engmaschig medizinisch betreut werden. Bariatrische Eingriffe vor einer Schwangerschaft – wie das Magenband – können helfen, ein gesünderes Gewicht zu erreichen und das Risiko für das Kind zu senken.
Nach dem Einsetzen eines Magenbandes ist eine konsequente Nachsorge entscheidend für den langfristigen Erfolg. Regelmäßige Kontrolltermine zur Anpassung des Bandes, Ernährungsberatung und ggf. psychologische Begleitung gehören dazu. Die meisten Kliniken bieten auch Selbsthilfegruppen an – der Austausch mit anderen Betroffenen hat sich als sehr wertvoll erwiesen.
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