Adipositas-Patienten, die einen BMI (Body-Mass-Index) von über 40 kg/m² aufweisen, kommen für eine Magenband-Operation infrage. Durch das Einsetzen eines Magenbandes wird die Fläche des Magens so entscheidend reduziert, dass Adipositas-Patienten erheblich an Gewicht verlieren. Ein kleinerer Magen signalisiert schneller ein Sättigungsgefühl.
Bei einer sogenannten Liposuktion wird das überschüssige Fett lediglich abgesaugt. Wenn der Adipositas-Patient nach einer Magenband-OP aber selbst seine Nahrungsaufnahme reduziert und konsequent auf seine Ernährung achtet, sinkt sein Gewicht dauerhaft. Das bringt für Patienten, die an Typ-2-Diabetes leiden, erhebliche Vorteile: Studien zeigen, dass viele Patienten nach einer Magenband-OP ihre Insulindosis deutlich reduzieren oder ganz absetzen können.
Der Blutzucker normalisiert sich häufig schon in den ersten Wochen nach dem Eingriff – noch bevor das Zielgewicht erreicht ist. Dieser Effekt ist nicht allein auf den Gewichtsverlust zurückzuführen, sondern auch auf Veränderungen im Hormonhaushalt.
Patienten, die an Diabetes leiden und eine Magenband-OP in Betracht ziehen, sollten dies unbedingt mit ihrem behandelnden Diabetologen besprechen. In vielen Fällen kann die Insulintherapie nach dem Eingriff schrittweise reduziert oder ganz abgesetzt werden – immer unter ärztlicher Aufsicht.
Das Magenband bietet hier den Vorteil, dass der Eingriff reversibel ist. Sollten sich die erwünschten Effekte nicht einstellen, kann das Band angepasst oder entfernt werden.
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